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Wir sind jederzeit Menschen und tragen die gesamte Last des Menschseins.
Herzog Leto Atreides
Der Wind peitschte den Regen gegen die Fenster von Letos Zimmer, während er von schweren Gedanken gequält wurde. Das Unwetter prasselte gegen die Steinwände, und es pfiff durch eine Ritze im Fensterrahmen. Der Sturm passte zu seiner Stimmung.
Leto war allein in der Suite und saß zitternd in einem großen Sessel, der ihn zu erdrücken drohte. Hinter geschlossenen Augen stellte er sich Victors Gesicht vor, das schwarze Haar des Jungen, seine unersättliche Neugier, das fröhliche Lachen ... und die kleine herzogliche Jacke mit den übergroßen Schulterstücken, die er zum Zeitpunkt seines Todes getragen hatte.
Während sich Letos Augen an die Dunkelheit gewöhnten, sah er überall im Zimmer drohende Schatten. Warum konnte ich meinem Sohn nicht helfen?
Er ließ den Kopf hängen und sprach laut, als würde er sich mit Geistern unterhalten. »Wenn es nur irgendetwas gäbe, das ich für Victor tun könnte, würde ich sämtlichen Besitz der Atreides verkaufen.« Sein Kummer war überwältigend.
Ein Geräusch drang in seine Gedanken, ein Pochen an der verschlossenen Tür. Es war so laut und energisch, dass es nur Thufir Hawat sein konnte. Leto bewegte sich langsam, kraftlos und unter Schmerzen. Seine Augen waren verquollen und gerötet. Normalerweise gab er sich Mühe, sich vor seinem Meister der Assassinen zusammenzureißen ... aber jetzt war es ihm nicht möglich, nicht so spät in der Nacht.
Hawat öffnete die Tür. »Mein Herzog«, sagte er, trat ein und reichte ihm einen silbernen Nachrichtenzylinder. »Dieses Dokument ist soeben am Raumhafen eingetroffen.«
»Weitere Kondolenzen? Ich dachte, wir hätten bereits von jedem Haus des Landsraads eine bekommen.« Leto gelang es nicht, den Blick seiner Augen zu konzentrieren. »Ich wage kaum zu hoffen, dass es sich ausnahmsweise um eine gute Neuigkeit handelt.«
»Nein, Mylord.« Hawats ledriges Gesicht schien zusammenzufallen. »Sie stammt von den Bene Tleilax.« Er legte den Zylinder in Letos zitternde Hände.
Stirnrunzelnd brach Leto das Siegel auf und starrte auf die kurze Botschaft, die von unverschämter Einfachheit war und ein grausames Versprechen enthielt. Er hatte von derartigen Möglichkeiten gehört, von den unheimlichen Praktiken, die jeden moralisch empfindenden Menschen vor Abscheu erschaudern ließen. Wenn es nur wahr wäre. Er hatte es bisher vermieden, auch nur an die Tleilaxu zu denken – aber nun hatten die niederträchtigen Gnome ihm ein direktes Angebot gemacht.
Hawat wartete geduldig ab. Er war bereit, seinem Herzog zu dienen, und konnte nur schlecht seine Besorgnis verhehlen.
»Thufir ... sie bieten mir an, einen Ghola aus Victors Zellen zu züchten, ihn von den Toten wiederauferstehen zu lassen, damit ... er sein Leben noch einmal von vorn beginnen kann.«
Selbst der Mentat konnte sein Erstaunen nicht verbergen. »Mylord! Sie dürfen nicht ernsthaft ...«
»Die Tleilaxu wären dazu in der Lage, Thufir. Ich könnte meinen Sohn zurückbekommen.«
»Aber zu welchem Preis? Haben sie überhaupt eine Summe genannt? Diese Sache trägt den Geruch des Bösen, Herr. Merken Sie sich meine Worte! Dieses verabscheuungswürdige Volk hat Ix zerstört. Es hat während Ihres Verwirkungsverfahrens gedroht, Sie zu töten. Es hat nie ein Geheimnis aus seinem Hass gegenüber dem Haus Atreides gemacht.«
Leto starrte auf den Nachrichtenzylinder. »Sie sind immer noch davon überzeugt, dass ich im Heighliner das Feuer auf ihre Schiffe eröffnet habe. Doch dank der Bene Gesserit kennen wir nun den wahren Übeltäter. Wir könnten den Tleilaxu von den Harkonnens und ihrem unsichtbaren Schiff erzählen ...«
Der Mentat versteifte sich. »Mylord, die Bene Gesserit haben sich geweigert, uns Beweise in die Hand zu geben. Die Tleilaxu würden Ihren Behauptungen niemals glauben.«
Letos Stimme klang schwach und verzweifelt. »Aber es ist Victors einzige Chance. Wenn es um meinen Sohn geht, würde ich mich auf jeden Handel einlassen und jeden Preis bezahlen.« Er sehnte sich danach, wieder das Lachen des Jungen zu hören und seine kleine Hand in seiner zu spüren.
»Ich muss Sie daran erinnern, dass ein Ghola zwar eine exakte Kopie des Vorbilds ist, aber das neue Kind würde nicht über Victors Erinnerungen verfügen. Es hätte eine ganz andere Persönlichkeit.«
»Trotzdem ... wäre das nicht besser, als nur noch Erinnerungen und eine Leiche zu haben? Und diesmal werde ich ihn legitimieren und ihn zu meinem rechtmäßigen Erben ernennen.«
Der Gedanke erfüllte ihn mit unendlicher Sorge. Würde ein Victor-Ghola normal aufwachsen, oder würde das Wissen um seine Herkunft ihn verderben? Und was war, falls die Bene Tleilax – die so geschickt darin waren, verderbte Mentaten zu erschaffen – etwas an der genetischen Ausstattung veränderten? War es ein durchtriebener Plan, sich an Herzog Atreides zu rächen, und zwar mittels des Menschen, den er am meisten liebte?
Leto wäre sogar bereit, die Verdammnis in Kauf zu nehmen ... wenn er dafür Victor zurückbekäme. Er stand völlig hilflos vor dieser Entscheidung. Er hatte keine andere Wahl.
Hawat sprach in schroffem und angestrengtem Tonfall. »Mylord, als Ihr Mentat – und als Ihr Freund – rate ich dringend von einer überstürzten Reaktion ab. Es ist eine Falle. Sie wissen, dass die Tleilaxu Sie nur in ihr giftiges Netz verstricken wollen.«
Leto zuckte unter den Schmerzen seiner offenen Wunden zusammen, als er einen Schritt näher an den alten Meister der Assassinen herantrat. Hawat sah den wahnsinnigen Zorn in den geröteten Augen des Herzogs und wich unwillkürlich zurück. Leto schien keinen seiner Einwände zur Kenntnis genommen zu haben.
»Thufir, Sie sind der Einzige, dem ich diese Mission anvertrauen kann.« Er atmete tief durch; die Verzweiflung brannte wie Feuer in seinem Blut. »Nehmen Sie Kontakt mit den Tleilaxu auf. Sagen Sie ihnen, ich möchte ...« – er brachte die Worte nur mit Mühe heraus –, »... ich möchte Näheres über ihre Bedingungen wissen.« Sein dünnes Lächeln verursachte Hawat eine Gänsehaut. »Stellen Sie sich nur vor, Thufir! Ich werde meinen Sohn zurückbekommen!«
Der alte Krieger legte Leto eine sehnige Hand auf die Schulter. »Ruhen Sie sich aus, mein Herzog, und denken Sie erst einmal gründlich über die Konsequenzen Ihres Vorschlags nach. Wir dürfen es nicht wagen, uns auf diese Weise der Gnade der Bene Tleilax auszuliefern. Überlegen Sie, welche Kosten wir zu tragen hätten. Was würden sie als Gegenleistung verlangen? Ich rate davon ab. Ein solches Vorhaben kommt einfach nicht infrage.«
Doch Leto wollte sich nicht beirren lassen und schrie ihn an: »Ich bin der Herzog des Hauses Atreides! Ich bestimme, was infrage kommt und was nicht!«
Die Qualen seines zerstörten Lebens trübten seine Sinne und beeinträchtigten seine Konzentration. Dunkle Ringe umgaben seine Augen. »Wir sprechen hier von meinem Sohn – meinem toten Sohn! Und ich befehle Ihnen, zu tun, was ich Ihnen sage! Holen Sie das Angebot der Tleilaxu ein!«
* * *
Duncan Idahos Rückkehr hätte eigentlich der Anlass für einen großen Feiertag sein sollen, doch die Luftschiffkatastrophe hatte einen tiefen Schatten über ganz Caladan geworfen.
Auf dem Raumhafen von Cala City stieg ein sehr veränderter Duncan aus und atmete tief die salzige Luft ein. Er blickte sich mit funkelnden Augen und erwartungsvoller Miene um. Er sah die Ehrenwache der Atreides, die von Thufir Hawat in schmucker schwarzer Militäruniform angeführt wurde. Ähnlich prunkvoll waren die Angestellten gekleidet, die über die Rampe eilten, um die Passagiere zu eskortieren.
Hawat, der am unteren Ende der Rampe stand, hätte den Neuankömmling beinahe nicht wiedererkannt. Duncans schwarze Locken wuchsen jetzt dichter und gröber, und sein glattes Gesicht war brauner als früher. Auch seine Muskulatur schien ausgeprägter, als sich der junge Mann mit athletischer Anmut und einer Mischung aus Selbstsicherheit und Vorsicht bewegte. Stolz trug er den Khakianzug und das rote Stirnband von Ginaz. An seiner Seite hing das Schwert des alten Herzogs, das ein paar neue Scharten erhalten hatte, aber tadellos poliert und geschärft war.
»Thufir Hawat, Sie haben sich überhaupt nicht verändert, Sie alter Mentat!« Duncan stürmte die Rampe hinunter, um dem Krieger die Hand zu schütteln.
»Sie hingegen haben sich sehr wohl verändert, junger Idaho. Oder sollte ich Sie jetzt mit Schwertmeister Idaho anreden? Ich erinnere mich noch gut an den schmutzigen Bengel, der sich Herzog Paulus zu Füßen warf. Ich glaube, Sie sind seitdem etwas größer geworden.«
»Und klüger, wie ich hoffe.«
Der Mentat verbeugte sich. »Ich bedaure, dass wir angesichts der jüngsten Ereignisse gezwungen sind, auf eine große Willkommensfeier zu verzichten. Lassen Sie sich von einem meiner Männer zur Burg bringen. Gerade jetzt wird Leto sich freuen, Ihr Gesicht wiederzusehen. Leutnant Vitt, würden Sie Duncan bitte zum Herzog führen?«
Dann marschierte Hawat am Schwertmeister vorbei und bestieg seinerseits das Shuttle, das ihn zum Heighliner im Orbit bringen sollte. Er bemerkte den verdutzten Gesichtsausdruck des jungen Mannes und machte sich klar, dass Duncan noch gar nichts von der Tragödie wusste. Er war Letos Sohn niemals begegnet, obwohl er zweifellos aus der Korrespondenz von dem Jungen erfahren hatte.
»Leutnant Vitt wird Ihnen alles Weitere erklären«, fügte Hawat mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns hinzu.
Der Offizier, ein kräftig gebauter Mann mit rotbraunem Schnurrbart, nickte ihm steif zu. »Ich fürchte, es ist die traurigste Geschichte, die Sie jemals gehört haben.« Ohne weitere Erklärung ging Hawat an Bord des Shuttles. Er hatte eine Tasche mit Dokumenten dabei, die er im Auftrag des Herzogs an die Tleilaxu-Meister übergeben sollte.
Der Mentat glitt mit der Zungenspitze über die Stelle in seiner Mundschleimhaut, wo man einen Miniaturinjektor implantiert hatte. Das Gerät würde bei jedem Bissen Nahrung, den er zu sich nahm, einen feinen, aber äußerst wirksamen Nebel aus Desinfektionsmitteln, Gegengiften und Antibiotika verbreiten. Er hatte den Befehl erhalten, sich von Angesicht zu Angesicht mit den Tleilaxu zu treffen, und nicht einmal ein Meister der Assassinen konnte sich vorstellen, mit welchen Krankheitserregern und Giften dieses verhasste Menschenvolk ihn traktieren mochte.
Hawat war fest entschlossen, ihnen keine Möglichkeit zu bieten, die Situation zu ihrem Vorteil auszunützen – trotz der strikten Anweisungen des Herzogs. Er war gegen Letos verzweifelte und unbedachte Pläne, aber seine Ehre verpflichtete ihn, trotzdem sein Bestes zu tun.
* * *
Hinter einem Sicherheitsfeld in den Kerkern von Burg Caladan starrte Swain Goire in die Dunkelheit und dachte über vergangene Zeiten nach. Da er nur eine dünne Gefängnisuniform trug, zitterte er in der kühlen und feuchten Luft.
Was war in seinem Leben so furchtbar falsch gelaufen? Er hatte sich so sehr bemüht, sein Bestes zu geben, er hatte dem Herzog die Treue geschworen, er hatte Victor so sehr geliebt ...
Er saß auf der Pritsche und rieb mit dem Daumen über die kühle Plaz-Oberfläche der Spritze, die er in der Hand hielt. Der narbengesichtige Schmuggler Gurney Halleck hatte sie ihm zugesteckt, um dem in Ungnade gefallenen Wachhauptmann einen leichten Ausweg zu ermöglichen. Goire konnte sich jederzeit das Gift in den Blutkreislauf injizieren. Wenn er nur den nötigen Mut aufbrachte ... oder die Feigheit.
Vor seinem geistigen Auge schmolzen die Jahre dahin, als würden sie im Strahl einer Lasgun verdampfen. Er erinnerte sich daran, wie er an der Cala-Bucht in Armut aufgewachsen war, wie er als Schiffsjunge auf Fischkuttern Geld für seine Mutter und seine jüngeren Schwestern verdient hatte. Seinen Vater hatte er nie kennen gelernt. Im Alter von dreizehn Jahren hatte Goire eine Stellung als Küchengehilfe in Burg Caladan bekommen. Er hatte Öfen und Vorratskammern gereinigt, Böden geschrubbt und Ruß von den Wänden hinter den Herden geschabt. Der Küchenchef war streng, aber gut zu ihm gewesen und hatte dem jungen Mann geholfen.
Als Goire sechzehn geworden war, kurz nach dem Tod des alten Herzogs, hatte er eine Ausbildung in der Hauswache begonnen und sich dann in der Hierarchie nach oben gearbeitet, bis er zu einem der zuverlässigsten Männer des Herzogs geworden war. Von Leto trennten ihn nur wenige Monate Altersunterschied ... und auf unterschiedliche Weise hatten sie dieselbe Frau geliebt: Kailea Vernius.
Und Kailea hatte beide Männer zerstört, bevor sie sich selbst in den Tod gestürzt hatte.
Während der gründlichen Verhöre durch Thufir Hawat hatte Goire sich für nichts entschuldigt. Er hatte alles gestanden und sich sogar weiterer Vergehen bezichtigt. Er hatte so viel Schuld wie möglich auf sich geladen, um die schlimmsten Schmerzen entweder zu überleben ... oder schließlich daran zu sterben. Durch seine Dummheit hatte Kailea Zugang zur Waffenkammer erhalten und Chiara ermöglicht, an die Sprengsätze zu gelangen. Er hätte sich niemals bewusst an einem Plan beteiligt, den Herzog zu ermorden, denn er liebte ihn.
Dann hatte Gurney Halleck ihm das Gift gebracht und ohne eine Spur von Mitgefühl gesagt: »Gehen Sie den einzigen Weg, der Ihnen noch offen steht, den Weg der Ehre.« Er hatte die Spritze in Goires Zelle zurückgelassen und war wieder gegangen.
Goire strich mit dem Finger über die tödliche Nadel. Er musste sie nur in die Haut stechen, um sein ruiniertes Leben zu beenden. Er nahm einen tiefen Atemzug und schloss die Augen. Tränen liefen ihm über die Wangen; auf den Lippen spürte er den salzigen Geschmack.
»Swain, warten Sie!« Die Leuchtstreifen an der Decke wurden heller. Er öffnete die Augen und sah die spitze Nadel. Seine Hände zitterten. Zögernd wandte er sich der Stimme zu.
Das Sicherheitsfeld verschwand, und Herzog Leto Atreides trat ein, dicht gefolgt von Halleck, der äußerst beunruhigt wirkte. Goire erstarrte und hielt immer noch die Spritze in der Hand. Beim Anblick seines Herzogs, der sich noch lange nicht von seinen Verletzungen erholt hatte, wäre er am liebsten tot zu Boden gestürzt. Goire blieb hilflos sitzen und war bereit, jede Strafe anzunehmen, die Leto über ihn verhängte.
Dann tat ihm der Herzog das Schlimmste an, was er sich vorstellen konnte: Er nahm ihm die Spritze weg.
»Swain Goire, Sie sind der bemitleidenswerteste Mensch der Welt«, sagte Leto mit kraftloser Stimme. »Sie haben meinen Sohn geliebt und geschworen, ihn zu beschützen. Und dann wurden Sie an seinem Tod mitschuldig. Sie haben Kailea geliebt und mich mit meiner Konkubine betrogen, während Sie gleichzeitig behauptet haben, mir treu ergeben zu sein. Jetzt ist Kailea tot, und für Sie ist jede Hoffnung verloren, jemals mein Vertrauen zurückzugewinnen.«
»Ich hätte es auch gar nicht verdient.« Goire blickte in Letos graue Augen und spürte bereits einen Vorgeschmack auf die Qualen der tiefsten Hölle.
»Gurney möchte, dass Sie sich selbst richten – aber ich erlaube Ihnen nicht, sich zu töten.« Letos Worte waren wie körperliche Schläge. »Swain Goire, ich verurteile Sie zum Leben ... Sie sollen mit Ihren Taten leben.«
Der Mann war so benommen, dass er nicht wusste, was er sagen sollte. Tränen liefen ihm übers Gesicht. »Nein, mein Herzog. Bitte nicht!«
Gurney Halleck starrte Goire mit grimmigem und gefährlichem Ausdruck an, während Leto sprach. »Swain, ich glaube nicht, dass Sie das Haus Atreides noch einmal verraten werden – aber Ihr Leben in Burg Caladan ist vorbei. Ich werde Sie ins Exil schicken. Sie werden gehen und nichts mit sich nehmen außer Ihrem Verbrechen.«
Halleck konnte sich nicht länger zurückhalten. »Aber, Herr! Sie können diesen Verräter doch nicht am Leben lassen! Ist das Gerechtigkeit?«
Leto bedachte ihn mit einem eiskalten Blick. »Gurney, dies ist Gerechtigkeit in der reinsten Form, die man sich vorstellen kann ... Eines Tages wird mein Volk erkennen, dass es keine angemessenere Strafe gibt.«
Erschüttert ließ sich Goire gegen die kalte Wand sinken. Er holte langsam Luft und unterdrückte ein Stöhnen. »Eines Tages, Mylord, wird man Sie Leto den Gerechten nennen.«